Invalidenrente

Der Anspruch auf eine IV-Rente beginnt frühestens nach einer einjährigen Wartezeit. Während dieses Jahres muss die  Arbeitsunfähigkeit im Durchschnitt mindestens 40 Prozent betragen haben. Nach Ablauf dieser Frist muss weiterhin eine Erwerbsunfähigkeit in mindestens gleichem Ausmass vorliegen.

 

Zudem entsteht der Rentenanspruch frühestens sechs Monate nach dem Einreichen der Anmeldung bei der IV-Stelle, auch wenn die Arbeitsunfähigkeit schon länger andauert. Dazu ein Beispiel: Eine versicherte Person kann seit März wegen einer Krankheit nicht mehr arbeiten. Wenn sie sich vor Ende September bei der IV-Stelle anmeldet, erhält sie – bei einem positiven Entscheid – frühestens ab März des darauffolgenden Jahres eine Rente. Erfolgt die Anmeldung aber erst Ende Dezember, kann der versicherten Person erst ab Juni des darauffolgenden Jahres eine IV-Rente ausgerichtet werden – 15 Monate nach Eintritt der Arbeitsunfähigkeit.

 

Ausschlaggebend für die Höhe der IV-Renten ist, wie lange die behinderte Person versichert und wie hoch ihr durchschnittliches Einkommen war. Die ausbezahlten Beträge sind gleich hoch wie diejenigen der AHV-Renten.