Berufliche Massnahmen

Die berufliche Eingliederung ist ein zentrales Ziel der IV-Stellen. Deshalb erbringen sie auf diesem Gebiet umfangreiche Leistungen.

Berufsberatung

Anspruch auf Berufsberatung haben Jugendliche mit einer Beeinträchtigung am Ende der Schulzeit und Erwachsene, die sich aus gesundheitlichen Gründen beruflich neu orientieren müssen.

Erstmalige berufliche Ausbildung

Bei der erstmaligen beruflichen Ausbildung übernehmen die IV-Stellen die Kosten, welche versicherten Personen aufgrund ihrer Invalidität zusätzlich entstehen. Zur erstmaligen beruflichen Ausbildung zählen: die Berufs- oder Anlehre, der Besuch einer Mittel-, Fach- oder Hochschule, eine Ausbildung für Tätigkeiten im Haushalt und die Vorbereitung auf eine Hilfsarbeit oder auf die Tätigkeit in einer geschützten Werkstätte.

Umschulung

Die IV-Stellen übernehmen die Kosten für die Umschulung, wenn die versicherte Person wegen eines bleibenden Gesundheitsschadens ihre bisherige Tätigkeit nicht mehr oder nur noch unter erschwerten Umständen ausführen kann und dadurch eine Erwerbseinbusse von mindestens 20 Prozent erleidet. Dazu gehören auch die Kosten für Verpflegung, Unterkunft und Reise. Ist beispielsweise ein gelernter Maurer nach einem Sturz nicht mehr in der Lage, seinen Beruf auszuüben, kann eine Umschulung zum Hochbauzeichner sinnvoll sein. Weil der Maurer in dieser Zeit nur einen Lehrlingslohn erhält, richtet die IV-Stelle ihm zusätzlich zu der Finanzierung der Umschulung ein Taggeld aus.

Arbeitsvermittlung

Die IV-Stellen verfügen über ein dichtes Beziehungsnetz zu Arbeitgebenden und können versicherte Personen kompetent bei der Stellensuche unterstützen. Nach der Vermittlung wird die versicherte Person bei der Einführung am Arbeitsplatz begleitet.